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Brandschutz- und Evakuierungshelfer

(1) Der Arbeitgeber hat eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten durch Unterweisung und Übung im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden vertraut zu machen.
(2) Die notwendige Anzahl von Brandschutzhelfern ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Ein Anteil von fünf Prozent der Beschäftigten ist in der Regel ausreichend. Eine größere Anzahl von Brandschutzhelfern kann z. B. bei erhöhter Brandgefährdung, der Anwesenheit vieler Personen, Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie großer räumlicher Ausdehnung der Arbeitsstätte erforderlich sein.
(3) Bei der Anzahl der Brandschutzhelfer sind auch Schichtbetrieb und Abwesenheit einzelner Beschäftigter, z. B. Fortbildung, Ferien, Krankheit und Personalwechsel, zu berücksichtigen.
(4) Die Brandschutzhelfer sind im Hinblick auf ihre Aufgaben fachkundig zu unterweisen. Zum Unterweisungsinhalt gehören neben den Grundzügen des vorbeugenden Brandschutzes  Kenntnisse
über die betriebliche Brandschutzorganisation, die Funktions- und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen, die Gefahren durch Brände sowie über das Verhalten im Brandfall.
(5) Praktische Übungen (Löschübungen) im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen gehören zur fachkundigen Unterweisung.

INHALTE

  • Rechtliche Grundlagen: Verantwortung und Verpflichtung des Unternehmers
  • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Evakuierungshelfers
  • Hintergründe, Sinn und Nutzen von Evakuierungsübungen
  • Zu erwartendes Verhalten von Mitarbeitern
  • Verhalten von Menschen im Schadensfall
  • Alarmpläne und Notfallpläne / Alarmregeln im Notfall
  • Flucht- und Rettungswege
  • Rettungsketten und Sammelstellen
  • Richtige Planung, Vorbereitung und Durchführung von Evakuierungsübungen
  • Grundzüge des Brandschutzes
  • Betriebliche Brandschutzorganisation
  • Funktion und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen
  • Gefahren durch Brände
  • Verhalten im Brandfall
  • Handhabung und Funktion, Auslösemechanismen von Feuerlöscheinrichtungen
  • Löschtaktik und eigene Grenzen der Brandbekämpfung (z. B. Situationseinschätzung, Vorgehensweise)
  • realitätsnahe Übung mit Feuerlöscheinrichtungen
  • Wirkungsweise und Leistungsfähigkeit der Feuerlöscheinrichtungen erfahren
  • betriebsspezifische Besonderheiten (z. B. elektrische Anlagen, Metallbrände, Fettbrände)

 

KURSZIEL

  • Zertifikat Brandschutz- und Evakuierungshelfer gem § 10 ArbSchG und ASR A2.2
  • Abschlusszertifikat des BfAW

 

ZUGANGSVORAUSSETZUNG

  • Hauptschulabschluss oder entsprechende Kenntnisse von Vorteil
  • Mindestalter: 18 Jahre

 

LEISTUNGEN

  • Erarbeitung der Inhalte durch erfahrene Dozenten
  • Lehrgangsbuch

 

IHR VORTEIL

  • nachhaltige Ausbildung mit einer Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten
  • Erhöhte Verdienstmöglichkeiten aufgrund der Zusatzqualifikationen

Kosten / Fördermöglichkeiten

  • Dieser Kurs ist AZAV-zertifiziert und kann z. B. mit einem Bildungsgutschein oder Bildungsprämie durch die Agenturen für Arbeit, Jobcenter, Berufsgenossenschaften, Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) u. a. finanziert werden.
  • Auch Selbstzahler können diese Angebote nutzen.
  • Gerne helfen wir Ihnen bei Fragen zur Kostenübernahme und der Beantragung Ihres Bildungsgutscheins.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

 

Arbeitsvermittlung

Alle unsere Absolventen können sowohl vor als auch nach Abschluss des Kurses kostenfrei die Arbeitsvermittlung des BfAW nutzen. Gerne sind wir Ihnen bei der Arbeitssuche behilflich. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

Für Arbeitgeber:
Unsere modularen Fortbildungen zur „Sicherheitsfachkraft mit IHK-Sachkundeprüfung gem. § 34a GewO und Zusatzmodulen“ bieten wir in verschiedenen Varianten an, sodass Sie sich aus den einzelnen Fortbildungen, die für Sie und Ihre Mitarbeiter  passenden Module individuell zusammenstellen können. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

 

 

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